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      wir haben die Sonne angezapft...

Carport
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Unser Weg zur Strom-Autarkie: (zur Lade-Prognose)

Mit einer PV-Carport-Anlage (6 kWp) haben wir zunächst einen Autarkiegrad für unser Wohnhaus (incl. Büro) von 36% nur durch den Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung erreicht

Dem Einsatz von LED-Leuchtmitteln und einer Teilerneuerung veralteter Elektrogeräte sowie der intelligenten Regelung von Stand-by-Geräten verdanken wir eine zusätzliche Einsparung von über 30 % elektrischer Energie

In unserem “Fahrzeugpark” haben wir zum Jahreswechsel 2015/2016 erstmals mit einem TESLA Model S 70D ein reines Elektrofahrzeug im Einsatz. Ziel ist es dieses Fahrzeug zu 80% mit Sonnenstrom zu betreiben. Hierzu errichten wir im Zuge einer Vergrößerung unseres Gartenhauses eine weitere PV-Anlage mit ca. 10 kWp. Diese versorgt primär die Ladestation (Menneckes AMTRON-Wallbox / Eigenkonstruktion)

Auf Grund des vorgesehenen Fahrzeugnutzungsprofils wird unser Tesla mit geringer Ladeleistung, jedoch mit höherer Ladezeit, auskommen und so der PV-Anlage ermöglichen, von März bis September zusätzlich die Versorgung des Gebäudes mit Solarstrom zu unterstützen. Bevor der dann noch verbleibende Überschuss ins Netz eingespeist wird, soll nach den ersten Mess- und Erfahrungswerten mittelfristig ein zusätzlicher Home-Speicher eingesetzt werden. Dieser wiederum wird dann einen Großteil der Nachtversorgung übernehmen.

In den Zeiträumen (im Winter und nachts), in denen kein oder nicht genügend Sonnenstrom zur Verfügung steht, werden wir vorläufig noch auf Netzstrom angewiesen sein. Aber auch hier nutzen wir reinen Naturstrom, den wir unter Einbeziehung der einschlägigen Tarife und Boni kostengünstig und zum Wohle der Umwelt einkaufen.

Das erste Jahr mit dem TESLA ist bald ins Land gegangen.  Dem Auf- und Ab der Dieselpreise schenken wir nur noch ein Lächeln. Wir laden prinzipiell zuhause an unserer Ladesäule. Aber auch dem neu errichteten Supercharger bei Kaiserslautern statten wir bei jeder “Fernfahrt” gen Osten einen Besuch ab. Das kostet uns einen Plausch mit Interessenten oder eine Tasse Kaffee im benachbarten Barbarossahof. Laden können wir auch am Hallenbad in Oberkirchen oder an den Stationen

Wir konnten es uns bis jetzt locker leisten, die Batterie zu schonen und max. bis zu 90% zu beladen. Richtig leer gefahren haben wir unseren 70D nur einmal bei “Testfahrten” auf der A63, wohl wissend dass der Supercharcher an der Eselsführt für uns bereitsteht. Im Schnitt fahre ich das Auto bis jetzt mit ca. 23 kWh/100km, also rund für 4,60 €. Sonntags-Spazier-Fahrten mit der Ehefrau meistern wir mit unter 19 kWh. Ausreizen auf  200 kmh und mehr ist Quatsch. Das geht meist nur ganz kurz und erfordert auch in einem TESLA höchste Konzentration. Wenn dann aber mal einer meint, er müsse in den Ortschaften bei Tempo 50 unbedingt meinen TÜV-Stempel lesen, den lassen wir nach dem Ortsschild mit offenem Mund zurück. Einen Heidenspaß macht es da, den rechten Fuß fallen zu lassen und in der extra eingeschalteten Rückkamera den  vermeintlichen Drängler immer kleiner werden zu lassen.

Unser Tesla soll mit 100% Ökostrom fahren
Ladestation